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Bild zum Buch: Die gleissende Welt

Die gleissende Welt

Siri Hustvedt

Rowohlt, 2015

Siri Hustvedt kehrt in diesem Roman in die New Yorker Kunstwelt aus ihrem berühmtesten Buch "Was ich liebte" zurück.

"Die gleißende Welt" ist der Titel eines utopischen Romans von Margaret Cavendish, die im 17. Jahrhundert als eine der ersten Frauen überhaupt unter ihrem eigenen Namen publizierte. Als frühe Universalgelehrte ist sie Vorbild und Idol von Harriett Burden, der Witwe eines einflussreichen New Yorker Galeristen. Nach dessen vorzeitigem Tod in den siebziger Jahren beginnt Harriett - in der öffentlichen Wahrnehmung nichts als die Frau an der Seite des berühmten Mannes, aber in Wahrheit hochtalentiert - ein heimliches Experiment: eine Karriere als Installationskünstlerin, die sich hinter dem angeblichen Werk dreier männlicher "Masken" verbirgt, das in Wahrheit sie selbst erschaffen hat. Doch der Faustische Handel schlägt fehl - einer dieser Maskenmänner, selbst ein bekannter Künstler, durchkreuzt ihr Rollenspiel und setzt sein eigenes dagegen, und es kommt zum Kampf zweier großer Geister.

Das Buch ist ein Konzert widerstreitender Stimmen, eine polyphone Tour de Force über die Macht von Vorurteilen, Begierde, Geld und Ruhm. Es versammelt alle großen Themen Siri Hustvedts aus Literatur, Kunst, Psychologie und Naturwissenschaften. Ein mutiges, schillerndes Meisterstück, das deutlich zeigt, wie sehr alternde Künstlerinnen ausgegrenzt werden, wie klein die Chance ist, dass sich noch jemand für sie interessiert, selbst wenn sie Grossartiges schaffen.

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24. März 2017

17:00 Uhr

Kreuzgang Fraumünster


Die Führung beginnt um 17 Uhr im Kreuzgang Fraumünster. Es sind noch einige Plätze frei.

Dauer: 2 Stunden inklusive Apero im Xanthippe Verlag.

Kosten: 35 Franken pro Person.

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