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Bild zum Buch: Der späte Frühling

Der späte Frühling

Tages-Anzeiger, 26.6.4014

Der Bündner und Wahlzürcher Werner Catrina, für seine Sachbücher bekannt, hat sich immer wieder als Erzähler im Bereich der Homoerotik versucht... mehr

Buchcover von: Revolution 3.0

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Sachbuch
Edition Xanthippe

27.90 Sfr* | 19.90 €*
englische Broschur
162 Seiten
ISBN: 978-3-905795-13-4

1. Auflage
Erscheinungsdatum:
07. Dezember 2011

*unverbindliche Preisempfehlung

Revolution 3.0

Matthias Bernold, Sandra Larriva Henaine

Die neuen politischen Rebellen und ihre Waffen


Was verbindet den grünen Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, den Thurgauer Papierindustriellen Daniel Model und den Wiener Studenten und Online-Experten Luca Hammer mit der ägyptischen Online-Radiomacherin Aman El Tunsi, mit der isländischen Bürgerrechtsaktivistin Birgitta Jonsdottir  oder mit Sogol Arthunis aus Teheran, die als Teil der Widerstandszelle "uprising" gegen das Mullah-Regime mobil macht?

Sie alle stehen - so unterschiedlich ihre Ziele auch sein mögen - für eine neue Form des politischen Protests. Eines Protests, der sich eines digitalen Waffenarsenals bedient, um zu mobilisieren, Meinungen zu bilden und etablierte Machtverhältnisse herauszufordern.

Ob sie nun wie Regimekritikerin Sarrah Abdelrahman dafür gekämpft haben, einen autoritären Staatschef aus dem Amt zu hieven; ob sie wie Palmer gegen ein Bahnhofsprojekt auf die Barrikaden gehen; ob sie wie Model aus Verdruss über Demokratie und Sozialstaat einen autonomen Staat ausrufen: Den neuen Rebellen stehen Instrumente zur Verfügung, um die sie die Aufständischen vergangener Tage beneidet hätten.

Digital vernetzt verbreiten sie ihre Vorstellungen, verabreden sich zu Protestmärschen oder gar zum bewaffneten Kampf. In Sekundenschnelle, dezentral und unter Umgehung staatlicher Zensur. Im politischen Spektrum befinden sich diese Rebellen mitunter links, mitunter rechts vom Mainstream. Mitunter ist es gar nicht leicht, sie in eine politische Schublade zu stecken.

Aber sind die neuen Gegenbewegungen wirklich erfolgreicher als ihre Vorgänger? Sind sie Ausdruck erstarkten Demokratiebewusstseins oder untergraben sie unsere demokratischen Fundamente? Nehmen sie dauerhaft Einfluss auf die Gesellschaft? Oder verpuffen sie so schnell wie sie gekommen sind? Und: Wie stellen sich die politischen Kasten ihren virtuellen Herausforderern entgegen? 

 
Portraitbild von:

Matthias Bernold

Matthias Bernold


Matthias G. Bernold, Jahrgang 1975, pendelt als Journalist zwischen New York und der Wiener Brigittenau. Der Kolumnist der "Wiener Zeitung" und langjährige Politik-Redakteur der österreichischen Wochenzeitung "Falter" studierte Journalismus und Rechtswissenschaften an der Universität Wien und an der Columbia University in New York. Sein Interesse für politischen Widerstand entspringt nicht zuletzt seiner Begeisterung für gelebte, direkte Demokratie. Seine These: Demokratie beginnt mit dem Aufbegehren. Besser, die Leute sind dagegen, als dass es ihnen – wie die Wiener sagen – wurscht ist.

Portraitbild von:

Sandra Larriva Henaine

Sandra Larriva Henaine


Sandra Larriva Henaine, Jahrgang 1981, ist spezialisiert auf Nahostpolitik und Islam. Die Journalistin mit mexikanisch-libanesischen Wurzeln studierte Online-Journalismus an der Columbia University in New York und Arbabisch in Beirut. Als im Jahr 2006 der Grenzkonflikt zwischen Libanon und Israel ausbrach, berichtete sie für die mexikanische Tageszeitung "Reforma". Zuletzt Redakteurin bei AOL's "Patch", einer superlokalen Webseite in New York, war sie davor Reporterin bei "Forbes Traveler", "MSNBC" und der argentinischen Zeitung "Clarin". Überzeugt, dass Unwissen Angst und Hass schaffen, hofft sie durch ihre Arbeit Vorurteile über den Nahen Osten zu entkräften.

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