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Bild zum Buch: Abgewählt

Abgewählt

Dieses Buch ist ein „must“ für alle politisch interessierten Frauen – und Männer.“

Peter Hartmeier, Chefredaktor „Tages-Anzeiger“, im „Sonntalk“ von Tele Züri, 21.November ... mehr

Buchcover von: Beherzt und unerschrocken

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Biografie
Edition Xanthippe

34.00 Sfr* | 19.00 €*
englische Broschur
120 Seiten
ISBN: 978-3-905795-05-9

1. Auflage
Erscheinungsdatum:
01. September 2008

*unverbindliche Preisempfehlung

Beherzt und unerschrocken

Nathalie Zeindler

Wie Judith Stamm den Frauen den Weg ebnete


Als die Luzerner CVP-Nationalrätin Judith Stamm 1986 für den Bundesrat kandidierte, bewunderten viele ihren Mut, andere empfanden ihre Kandidatur als störend und arrogant. Obwohl sie sich neben ihren gesetzten Parteikollegen Arnold Koller und Flavio Cotti nur geringe Chancen ausrechnen konnte, zog sie ihr Vorhaben eisern durch und erntete mit ihrer Entschlossenheit Respekt und Anerkennung. „Ich wollte mit meiner Kandidatur ein Zeichen setzen," so die heute 74jährige. Und das ist ihr langfristig auch gelungen. Über zwanzig Jahre später sitzen immer mehr Frauen im eidgenössischen Parlament und auf dem Bundesratssessel. Und diese stellen fest: Politikerinnen wie Judith Stamm haben den Zusammenhalt der Frauen entscheidend gefördert, Netzwerke geschaffen und sich für Gleichberechtigung eingesetzt. Zurückgeblieben sind sogenannte Baustellen im politischen System, und dazu gehören nach wie vor die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern, fehlende Verwaltungsratssitze für Frauen sowie die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Es geht nun darum, die Details genauer zu untersuchen und die private und berufliche Stellung der Frau weiter zu verbessern. Das bedingt jedoch, dass wir die Entscheidungen von früheren Politikerinnen verstehen und weiterentwickeln," meint CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer.

Im Buch „Beherzt und unerschrocken" berichtet die alt Nationalrätin und ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und deren Rütlikommission von ihren politischen Sternstunden und Tiefschlägen, von ängsten, Sehnsüchten, unerbittlichen Kämpfen und Zukunftsträumen. Neben der zitierten Barbara Schmid-Federer kommen weitere junge

junge Parlamentarierinnen wie Tiana Angelina Moser (Grünliberale), Evi Allemann (SP) und Christa Markwalder (FDP) zu Wort.

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Portraitbild von:

Nathalie Zeindler

Nathalie Zeindler


Nathalie Zeindler, geboren 1970 in Zürich.
Nach dem eidgenössischen Handelsschulabschluss
begann sie ihre journalistische Laufbahn
beim Magazin des Tages-Anzeigers und
bei der Schweizer Familie. Seit 1996 ist sie
neben ihrer Tätigkeit als freie Journalistin für
verschiedene Printmedien auch als Moderatorin
und Redaktorin für das Radio tätig. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themenbereiche Gesellschaft, Religion und Innenpolitik. Zudem arbeitet sie als Sprecherin für Hörspielproduktionen.

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