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Bild zum Buch: Miis Züri

Miis Züri

Tages-Anzeiger vom 14.6.2016

«Es hat mich eben niemand gebremst», sagt Köchli, die sonst eigentlich nur noch Bücher verlegt, nicht mehr selbst schreibt. Es war ein Herzensanliegen, neun M... mehr

Buchcover von: Der späte Frühling

Cover vergössern

Roman
Edition Xanthippe

26.90 Sfr* | 17.95 €*
englische Broschur
200 Seiten
ISBN: 978-3-905795-34-9

1. Auflage
Erscheinungsdatum:
14. April 2014

*unverbindliche Preisempfehlung

Der späte Frühling

Werner Catrina

Roman


Sebastian hat sich gut eingerichtet im Leben. Er ist seit drei Jahrzehnten mit Jürg befreundet. Man lebt zwar in getrennten Wohnungen, aber im Bewusstsein zusammenzugehören. Bis plötzlich der junge Léon auftaucht. Seine Freundin hat ihn verlassen, und er weiss schon seit Längerem nicht mehr, auf welche Seite er eigentlich gehört.

Der komplizierte Grenzgänger Léon wirbelt das Leben des alternden Schwulen durcheinander. Sebastian wirft alten Ballast ab und entdeckt neue  Leidenschaften. Auch sein Freund Jürg verliebt sich neu, ohne dass ihre Beziehung aber auseinanderbricht. Im unerwartet heftigen Sturm von Liebe, Sex, Freundschaft und Verantwortung entwickelt sich schliesslich nicht nur Léon auf überraschende Art weiter.

Werner Catrinas anregender Roman «Der späte Frühling» gibt Denkanstösse für neue Beziehungsformen. Es geht um langjährige Partnerschaft und Routine, Erotik im Alter, Treue ohne Ausschliesslichkeit, Offenheit und Toleranz. Brisante Themen auch in heterosexuellen Lebensgemeinschaften, die sich nicht selten mit den gleichen Fragen beschäftigen.

Pressestimmen:

Tages-Anzeiger, 26.6.4014

Der Bündner und Wahlzürcher Werner Catrina, für seine Sachbücher bekannt, hat sich immer wieder als Erzähler im Bereich der Homoerotik versucht. 1994 erschien "Die Türhüter", das Furore machte und manchen im eigenen Coming-out bestärkte. "Der späte Frühling" ist eine Art Fortsetzung, ein später Sturm von Gefühlen, Sex und Freundschaft, wobei der Autor den Lesern Peinlichkeiten von alternden Schwulen erspart, die nicht alt sein wollen. Bewusst aber sucht er nach einem Ausweg für seinen viel zu jungen Freund.

Schweiz am Sonntag, 15.6.2014

Der Bündner Werner Catrina lässt in seinem neuen Roman tief in seine Seele blicken.

Der Landbote, 5.5.2014

(...) behutsam und spannend.

Aargauer Zeitung, 4.5.2014

Der "späte Frühling" wird heftig, berührt und macht nachdenklich.

CR Cruiser, Mai 2014

Aber neben Sex spielen auch Gefühle eine bedeutsame Rolle. «Ich wollte mit meinem zweiten Roman auch darlegen, dass man sich selbst im Alter noch frisch verlieben kann», erzählt der Schriftsteller. Und so lässt er den 30-jährigen Léon in das Leben des Prot­ago­nis­ten treten. Was sich nach einem gängigen Klischee anhört, erweist sich aber als das Gegenteil – denn es ist Sebastian, der von dem jungen Mann angesprochen wird. 

Dieser Léon ist es, der den titelgebenden «späten Frühling» verursacht. Dabei ist er selbst auf der Suche, gerade erst getrennt und bis dahin heterosexuell lebend. Durch Sebastian entdeckt er seine schwule Seite und findet einen neuen Halt im Leben. Ein unerwartet heftiger Sturm der Leidenschaft beginnt, dessen Sog sich auch Sebastians Lebensgefährte Jürg nicht entziehen kann. 

Catrina beschreibt Léon liebevoll als «Grenzgänger», als einen in seiner ­sexuellen Ausrichtung schwankenden, aber beruflich erfolgreichen Mann. «Es gibt mehr Grenzgänger und Grenzgängerinnen – offene und versteckte –, als manche glauben. Die Trennlinien zwischen den Geschlechtern können durchaus fliessend sein, auch das ist ein Thema meines Romans», so der Autor. 

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Portraitbild von:

Werner Catrina

Werner Catrina


Werner Catrina, geboren 1943, ist freier Journalist und Autor von Sachbüchern und Firmengeschichten, darunter Kanada einfach – die Bauern verlassen die Schweiz, BBC – Glanz, Krise, Fusion, 1891–1991, Der Eternit Report –Stephan Schmidheinys schweres Erbe (alle Orell Füssli Verlag), und Mitverfasser des Werks Medien zwischen Geld und Geist. 100 Jahre Tages-Anzeiger (Werd Verlag).  Mitte der Neunzigerjahre erschien sein persönlichstes Buch Die Türhüter – Lebensbericht vom andern Ufer (Werd Verlag). Darin schildert er das Leben des jungen Homosexuellen Leonardo Flury, der aus einem Bündner Bergdorf stammt, wo sein Anderssein keinen Platz hat, und der in Zürich und New York in einem schmerzhaften Prozess seinen Lebenskonflikt löst und befreit seinen eigenen Weg findet. Mit fast 20 Jahren Abstand hat Catrina mit Der späte Frühling nun eine Art Fortsetzung geschrieben.

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